Eine starke Gemeinschaft

Bereits seit Mitte der 70er Jahre arbeiten die Einzelhändler Paul Brackmann (Oberhausen), Rudolf Drache (Bottrop) und Peter Stolz (Köln) erfolgreich zusammen. Alle drei gehören zu den führenden Fachhändlern für Hobbybedarf in ihren Städten. Aus einem anfänglichen Erfahrungsaustausch entwickeln sich über die Jahre gemeinsame Aktivitäten. Neue Ideen werden geboren, Erfahrungen offen weitergegeben. Dies macht die tägliche Arbeit leichter und erfolgreicher, die Geschäfte verändern sich, die Ertragslage wird besser und den Kunden kann immer mehr geboten werden. In logischer Konsequenz denken die drei Händler daran, den Kreis der Partner zu vergrößern. Die Lösung heißt Franchising.

1987 werden die drei Geschäftspartner Mitglied des Deutschen Franchise-Verbandes e.V. in München und informieren sich über alle Aspekte des Franchisings. Vorträge und Seminare werden besucht, Literatur durchgearbeitet und Kontakte zu anderen Handelssystemen geknüpft.

1989, nach zweijähriger intensiver Vorbereitung, steht das Franchise-Konzept. Rudolf Drache lernt den Vorstandsvorsitzenden und Geschäftsführer von Vedes, Horst Heilmann, kennen. Auch er plant für diese größte Einkaufskooperation für Spielwaren in Europa ein Franchising-System einzuführen.
Gemeinsam gründen die drei Geschäftspartner Paul Brackmann, Rudolf Drache und Peter Stolz zusammen mit Horst Heilmann am 6. September 1989 die „HOBBYmade Gesellschaft für kreative Freizeitgestaltung Konzeption und Franchising mbH“. Rudolf Drache und Horst Heilmann werden Geschäftsführer.

Bereits einen Monat später eröffnet in Duisburg der erste HOBBYmade-Laden. Die Pilot-Franchise-Nehmerin Heide Mazur schreibt vom Start an schwarze Zahlen. Das HOBBYmade-Konzept greift.

Weitere HOBBYmade-Geschäfte in verschiedenen deutschen Städten eröffnen. Die Hobbybereiche sind aktuell, die Artikelauswahl und die Preispolitik finden bei den Kunden ebenso große Zustimmung wie das Kursangebot.

1995 scheidet Horst Heilmann bei Vedes aus und damit auch bei HOBBYmade. Die drei Einzelhändler trennen sich noch im gleichen Jahr von der Vedes und übernehmen zu je 1/3 die Geschäftsanteile. Die Geschäftsführung verbleibt bei Rudolf Drache.

2000 erstellt das internationale Zentrum für Franchising und Kooperationen (F&C) an der Universität Münster eine Franchise-Nehmer-Zufriedenheitsanalyse für verschiedene Franchise-Systeme, darunter auch das HOBBYmade-System. Abgefragt werden die Aspekte Globalzufriedenheit, Teilzufriedenheit, Selbstverständnis, tägliche Arbeit, geschäftlicher Erfolg, Marktauftritt, Beziehung zum Franchisegeber, Verhältnis zu anderen Franchisenehmern, Leistungen des Franchisegebers, Betreuung durch die Zentrale, Betreuung durch den Außendienst, Gebühren und Preise, Einstellungen und Überzeugungen. Das Ergebnis: HOBBYmade schneidet von allen analysierten Franchise-Systemen am besten ab – mit der Note 1,8.

In den folgenden Jahren wird das Hobbymade-Konzept weiter optimiert, die Anfragen steigen, neue Standorte kommen hinzu. Mit jedem/er neuen Franchise-Nehmer/ Nehmerin wird das Netzwerk erweitert. Durch permanente Analyse und Optimierung wird das Angebot stetig dem Interesse und Bedarf der Kunden angepasst.
2004 stehen 16 HOBBYmade Geschäfte an den verschiedensten Standorten in Deutschland zur Verfügung.

 

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